Höhlen für L-Welse – L46 Höhlen

L-Welse benötigen Höhlen als dauerhaftes oder vorübergehendes Versteck, zur Eiablage und zur Brutpflege.

Tonhöhlen sind in verschiedenen Formen erhältlich und können auch gut selbst hergestellt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keine scharfen Kanten vorhanden sind, die zu Verletzungen führen können. Als Röhren mit nur einer Öffnung werden sie gerne als Laichhöhlen verwendet.

Schieferhöhlen bestehen aus mit Silikon verklebten Schieferplatten. Für sehr scheue Tiere oder Jungtiere können die Schieferplatten so verklebt werden, dass nur ein kleiner Eingang vorhanden ist.

Höhlen aus Bambus bestehen aus Teilen des Bambusrohrs. Da Bambus aufgrund seines geringen Gewichts im Wasser treibt, müssen Bambushöhlen beschwert oder an der gewünschten Stelle befestigt werden. Bambus zersetzt sich im Wasser, daher ist meist nach einiger Zeit ein Austauschen der Höhle notwendig.

Höhlen aus Kunststoff sollten aus ungiftigen Materialien wie Polypropylen oder Polyethylen bestehen. Als dekorative Höhlen sind sie bei Aquarianern beliebt und in kreativen Formen anzutreffen.


Auch Wurzeln und Hölzer können als Höhlen dienen. Viele L-Welse benötigen Holz zur Verdauung und raspeln dieses von den Wurzeln. Geeignete, natürliche Verstecke bildende Wurzeln sind Moorkien und Mangrove. Höhlen aus Holz müssen einige Zeit im Wasser liegen, bis sie zu Boden sinken.

Die Größe der Höhle ist abhängig von der Art des Fisches zu wählen. Hexenwelse bevorzugen Röhren mit einem Durchmesser von 2 – 3 cm. L-Welse der Arten 46, 129, 134, 174, 201, 260 und 270 ziehen Höhlen mit einem Durchmesser von 3 – 4 cm vor, während die Arten L66, L134 gerne Verstecke von 4 – 5 cm Durchmesser wählen.

Beispiel für Schiefer- und Tonhöhlen-Kombination:

Beispiel einer Steinhöhle:

Beispiel für Tonhöhlen und Steinhöhlen-Kombination:

Beispiel für Tonhöhlen, Schieferhöhlen und Steinhöhlen-Kombination:

Beispiel L-Wels Höhlenmix – Tonhöhlen, Schieferhöhlen und Holzhöhlen-Kombination: